Besuch von Apostel Uli Falk am Mittwoch, 16 September 2026 bei uns in Bordesholm.

Am Mittwoch, 16. September 2026, feierte Apostel Uli Falk einen Gottesdienst bei uns in Bordesholm. Dazu waren die Kirchenmitglieder, sowie einige priesterlichen Ämter aus dem Bezirk Kiel eingeladen. Darüber hinaus wurde in diesem GD Diakon Kay-Uwe Walter in den Ruhestand gesetzt.

Diakon Kay-Uwe Walter, vor seinem Ruhestand ©

Diakon Kay-Uwe Walter, vor seinem Ruhestand

Zu Beginn des GD sang die Gemeinde aus dem Gesangbuch, Nr. 351: „Ich will dich lieben, meine Stärke …“. Nach dem Eingangsgebet des Apostels las dieser ein Bibelwort aus dem 1. Johannes 4, 19 vor: „Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt.“

Anschließend sang der Gemeindchor ein Lied: „Es gibt ein Zuhause … „ - Text: Edeltraut Reeb, Musik: Jochen Rieger. Im Anfang des Liedes heißt es in den Versen: „Vater im Himmel, allmächtiger Gott …“ und im Refrain: „Was die Zukunft bringt, wir wissen es nicht, doch es gibt ein Zuhause beim Vater des Lichts. Dort sind wir willkommen, was auch geschieht, willkommen beim Vater des Lichts.“

Über das gesungene Lied des Chores wurde im Vorwege der Apostel vom Chorleiter, Priester Thorsten Koy, informiert. Aus dem Liedtext heraus nahm der Apostel den Kontext: dem Herrn folgen und daraus der Schwerpunkt: unsere Zukunft bringt - gibt - Sicherheit und das Wissen, was Gott mit uns vorhat: Leben bei Gott!! Das macht uns innerlich glücklich. Das ist ein Geschenk - unser Glaube.

Zu dem Bibelwort sagte der Apostel weiter, das Gott uns ZUERST geliebt hat. Sind wir uns immer dessen bewusst? Können wir uns Liebe verdienen oder erarbeiten? Dann ist unser Blickwinkel nicht richtig. Gott hat aus Liebe den Menschen die Gebote gegeben. Aus Liebe hat Gott sein damaliges Volk aus der Gefangenschaft befreit. Und doch: die Menschen haben das Böse auf sich wirken zu lassen. Es soll aber unsere tiefe, christliche Überzeugung sein, Gottes Gebote auf sich wirken zu lassen.

Aus Liebe hat Gott uns seinen Sohn gegeben. Gott ist kein strafender Gott. Er ist barmherzig und reicht uns seine Hand und gibt uns Kraft aus lauter Liebe. Jesus Christus hat sein Leben für uns Meschen geschenkt. So groß ist seine Liebe. Die Wirksamkeit seiner Liebe füllt ganz damit unsere Seele.

Unter Furcht und Ängsten, darunter leiden viele Menschen. „Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die völlige Liebe treibt die Furcht aus.“ (1. Johannes 4, 18). Bei Gott und Jesus Christus fühlen wir uns geborgen und  sie ziehen uns an ihr Herz. Gott hört nicht auf seine Liebe uns zu geben.

Lasst uns in der Liebe miteinander umgehen. Die Liebe trägt die Gemeinde. Es könnten noch mehr dabei sein. Die Einladung von Jesus Christus heißt: kommt her zu mir.

In der Co-Predigt  sagte Priester Michael Otten aus Neumünster, was uns auch die Zukunft bringt, wir wissen es nicht, nur Gott weißt es. Was soll ich machen, welchen Weg soll ich gehen? Wir müssen einen Plan haben für Morgen. Damit verändern wir unser Leben. Josua hatte auch einen Plan, wie er die Stadt Jericho einnehmen wollte, mit Posaunen (damalige Widderhörner). Und er vertraute Gott. Ich und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen. Dienen wir also mit den Gaben, die Gott und geschenkt hat.

Im Anschluss nach der Co-Predigt sagte der Apostel: wir wissen nicht was Morgen ist. Schauen wir in unsere Reihen. Unsere Kirche wirkt ehrenamtlich, Aufgaben in Ämter und auch nicht in Ämter zu übernehmen. Davon lebt unsere Kirche. Man weiß bei einem „JA“ noch nicht, was auf einem zukommt. Gott aber sagt: ich vertraue dir. Und wir sagen: lieber Gott, ich vertraue dir. Das gehört dazu zu unserem Glauben. GOTT LÄSST UNS NIE ALLEINE!

Nach der Sündenvergebung und der Spendung des Heiligen Abenmahles erfolgte die Zurruhesetzung unseres Diakonen Kay-Uwe Walter durch unseren Apostel - im Auftrage des Bezirksapostels - der ihn mit wohlfühlenden Dankesworten verabschiedete. Hierbei erwähnte er auch unter anderem besonders die Art und Weise unseres Diakonen, wie er mit seiner freundlichen und fröhlichen Art die Geschwister an der Kirchentür begrüßte. Nach Schlussgebet und Gottes Segen konnten sich die Geschwister vom Apostel und von dem jetzt im Ruhestand befindlichen Diakonen verabschieden.