Dienstleiter im Gottesdienst (GD) war Priester Thorsten Koy, mitgedient hat der Vorsteher, Priester Thorsten Walter.
Zu Beginn des GD sang die Gemeinde das Lied, Nr 296: "Seliges Wissen, Jesus ist mein! Köstlichen Frieden bringt es mir ein Leben und Liebe, ewiges Heil, Gnade, Versöhnung ward mir zuteil. Lasst mich´s erzählen, Jesus zur Ehr´: Wo ist ein Heiland, größer als er? Wer kann so segnen, wer so erfreun wie Jesus mein Heiland, wie er allein?“
Im Bibelwort, welches als Grundlage für diesen Gottesdienst diente, heißt es im Matthäus 10, 32: „Wer nun mich bekennt vor den Menschen, zu dem will ich mich auch bekennen vor meinem Vater im Himmel.“
Zu Beginn der Predigt hieß Priester Koy beide Konfirmanden, Alberta Winkler und Lukas Binder herzlich willkommen und alle unsere Wünsche werde sie begleiten. Auf welchen Segen warten die beiden heute, auf den Trausegen? Nein, sie warten auf den richtigen Segen zu dieser Konfirmation von Jesus Christus (JC). Es geht also um die Beziehung zu JC.
Wie war das denn früher in der Schule? Man hat kleine Zettel der/den Angebetenen heimlich weitergegeben. Was stand denn darauf? Willst du mit mir geh´n? Antwort: Ja/Nein/Vielleicht.
Es gibt drei Phasen:
Phase 1: Wie verhält man sich, man will ja keine Fehler machen. Da hilft vielleicht dieser kleine Zettel, darunter steht ihr/sein Name und beim Überreichen streifen sich vielleicht ihre Hände.
Phase 2: Man ist soweit, man geht in der Öffentlichkeit Händchen halten. Man steht jetzt zu dieser Beziehung!
Phase 3: Jetzt wird man bei den Eltern vorgestellt, die Beziehung soll gehalten werden, sie wird vertieft und man heiratet.
Im Konfirmationsgelübde heißt es (sinngemäß übertragen): Ja, ich will mit JC gehen. Wie wäre denn das Verhältnis - die Beziehung zu JC - auf einer Skala von 1-10? Überraschung! Bei einem Gespräch mit den Konfirmanden sagte dazu Priester Koy: meine Zahl auf der Skala war niedriger als von den beiden.
Zum Bibelwort: Jede Beziehung hat eine Konsequenz: den Nächsten so zu behandeln, wie man selber behandelt werden möchte. JC fordert auf, Respekt und Rücksicht auf ihn nehmen, mit Wohlwollen entgegenzutreten und ihm Gutes wünschen. Ich will das Ungute nicht mehr tun. Die Verbindung bleibt trotzdem mit JC, auch in unguten Zeiten, bestehen. Dazu MUSS ich allerdings „meine Hausaufgaben machen“. ICH WILL DAS! Willst du? JA, ich will!! Nicht, weil es sich so gehört. ICH WILL die Beziehung halten.
Nach der Predigt sang die Gemeinde aus dem Gesangbuch das Lied, Nr 238: „Jetzt, in unsren Jugentagen…“. Dort heißt es u. a. im 2. Vers: „… Gutes tun und Liebe üben, gern befolgen seinen Rat! Und im Refrain: „Dir, Herr Jesus Christ, zu dienen, deiner Sache zugetan, ist für uns des Lebens Sonne, ist uns Mitte, Ziel und Bahn.“
In der Co-Predigt sprach Priester Walter davon, die Beziehung entwickelt sich, um Gott zu erleben. Ist Zufall immer Glück? Ich stehe zu JC, zu meinem Glauben. „Mir ist alles erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten.“ (1. Korinther 10, 23). Achten wir darauf die Beziehung nicht zu zerstören.
Bevor Priester Koy weiter predigte, bat er unseren Diakon Gülzow um ein Lied auf dem Klavier. Er spielte aus Nr 191: „Nimm Jesus in dein Lebensschiff im Glauben und Vertrauen! …“.
Nach der Sündenvergeung, und zur Einstimmung der Segenshandlung zur Konfirmation, trug der Chor das Lied aus der CM, Nr 328 vor: "Gottes Liebe, Gottes Gnad hat herrlich dich geführet, ... und weiter: Jesus nahm in heil´ger Stund dein Treugelöbnis hin, gab dir seine Liebe kund und schmückte Herrz und Sinn". Währenddessen traten Alberta und Lukas vor den Altar und Priester Koy hielt nach dem Chorlied die Konfirmationansprache. In seiner Ansprache hat er unter anderem den Konfirmationsbrief vom Stammapostel der Gemeinde vorgelesen. Danach sprachen beide das Konfirmationsgelöbnis mit den Worten: " Ich entsage dem Teufel und all seinem Werk und Wesen. Und übergebe mich dir, Vater, Sohn und Heiliger Geist, im Glauben, Gehorsam und ernstlichem Vorsatz, dir treu zu sein, bis an mein Ende. Amen". Jetzt erfolgte der Segen Gottes durch Handauflegung von Priester Koy. Anschließend hat die Gemeinde das Heilige Abendmahl gefeiert. Danach wurde das Schlussgebet gesprochen und der dreifache Segen Gottes gespendet, mit den Worten: „Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen! Amen!“
Anschließend konnte die Gemeinde die Konfirmanden mit Glückwünsche, Geschenke und Knuddeln beglücken.
Neuapostolische Kirche