Ökomenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag 2026 mit der Ev-luth Kirchengemeinde Christuskirche, der Ev-luth Klosterkirchengemeinde, der Kath-Kirchengemeinde St. Marien, alle aus Bordesholm, der Ev-luth Kirchengemeinde St Johannis aus Brügge und der Neuapostolsichen Kirchengemeinde aus Bordesholm.
Der Gottesdienst wurde diesmal in der Neuapostolischen Kirche, in Bordesholm, gehalten.
Bevor der Gottesdienst (GD) begann, wurden schon mit der ganzen Gemeinde einige, kurze Liedproben mit Klavierbegleitung durch Priester Thorsten Koy (NAK) durchgeführt. Die Lieder und Texte konnte man an die Wand hinter dem Altar ablesen, die durch einen „Beamer“ angestrahlt wurde. Auch die Gebete und weitere Texte konnte man während des GD dort ablesen.
Danach hat Diakonin Anja Koy (NAK) den ökomenischen GD mit einem „Willkommen“ an liebe Geschwister, Freundinnen und Freunde begonnen. Das Thema betrifft die Frauen in Nigeria: Kommt! Bringt eure Last.
Das erste Gebet was wir ALLE sprachen: „Wir haben uns heute versammelt. Jesus, du hast versprochen: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen. Jesus, wir vertrauen darauf, dass du jetzt mitten unter uns bist.“
Im Wechsel erfolgten weitere Vorträge und Geschichten aus Nigeria, z. B., wo viele allein stehende Frauen mit ihren Kindern sehr viele und schlimme Dinge erleben und wie schwerig es ist überhaupt Arbeit zu bekommen um zu überleben. Ein Sprichwort aus Nigeria sagt dazu: „Der Schmerz von einer Person ist der Schmerz von allen in der Gemeinschaft.“
Es gibt in den Kirchengemeinden in Nigeria viele Witwen, die sich untereinander unterstützen. So wird ihnen gezeigt: Du bist nicht allein. Gemeinsam sind wir stärker. Die Witwen halten am Glauben fest und finden dadurch Trost in Jesus.
Immer wieder wurden zwischen den Vorträgen gemeinsame Lieder gesungen und Gebete gesprochen. Alle unsere Sorgen haben wir Gott vorgetragen. Alle haben wir gemeinsam gebetet, dass
- Jesus unsere Lasten trägt,
- wir stark bleiben und vetrauen, dass es besser wird.
- Wir vertrauen Gott, der uns unser Leben geschenkt hat und uns umsorgt,
- Wir helfen Menschen, wenn wir sehen, wie schwer ihre Last wird. Jesus hilft uns ja auch.
In diesem Sinne handeln wir gerne mit einer Geldspende für die Frauen in Nigeria. Dies ist auch ein Zeichen christlischer Liebe, weil dort in Nigeria viele Projekte unterstützt werden. Insgesamt wurden 700, - € gespendet.
In Nigeria tanzen die Menschen, wenn sie ihre Gaben zum Altar bringen. Es heißt dort: Ich habe Freude am Geben und Geben ist keine Last.
Gemeinsam wurde zum Schluss des GD mit der ganzen Gemeinde das "Unser Vater" gebetet. Und am Ende: „Segne uns, wache über uns und lass uns ein Segen für andere sein. AMEN!
Anschließend erfolgete noch ein fröhliches Beisammensein mit allen zusammen beim gemeinsamen „nigerianischen“ Essen und wie man Currypulver nach „nigerianischer Art“ herstellt.
Danke für diesen wundervollen Abend, an dem ALLE letztendlich dazu beigetragen haben.
Neuapostolische Kirche