Willkommen beim Weltgebetstag in Bordesholm am Freitag 06. März 2026

Über Konfessions- und Ländergrenzen hinweg engagieren sich Frauen beim Weltgebetstag dafür,  dass Mädchen und Frauen überall auf der Welt in Frieden, Gerechtigkeit und Würde leben können. So entstand die größte Basisbewegung christlicher Frauen weltweit. Der Gottesdienst für den Weltgebetstag 2026 mit Schwerpunkt des Landes Nigeria  und dem Titel „Kommt! Bringt eure Last.“ wurde am 06. März 2026 in unzähligen ökomenischen Gottesdiensten gefeiert. Mit Ihren Kollekten und Spenden unterstützten Sie unsere über 100 Partner- Organisationen weltweit. (Text entnommen aus „Weltgebetstag für Frauen“  im Internet: http://weltgebetstag.de)

Ökomenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag 2026 mit der                                             Ev-luth  Kirchengemeinde Christuskirche,  der Ev-luth Klosterkirchengemeinde,  der Kath-Kirchengemeinde St. Marien, alle aus Bordesholm, der Ev-luth Kirchengemeinde St Johannis aus Brügge  und der Neuapostolsichen Kirchengemeinde aus Bordesholm.

Der Gottesdienst wurde diesmal in der Neuapostolischen Kirche, in Bordesholm, gehalten.

Bevor der Gottesdienst (GD) begann, wurden schon mit der ganzen Gemeinde einige, kurze Liedproben mit Klavierbegleitung durch Priester Thorsten Koy (NAK) durchgeführt. Die Lieder und Texte konnte man an die Wand hinter dem Altar ablesen, die durch einen „Beamer“ angestrahlt wurde. Auch die Gebete und weitere Texte konnte man während des GD dort ablesen.

Danach hat Diakonin Anja Koy (NAK) den ökomenischen GD mit einem „Willkommen“ an liebe Geschwister, Freundinnen und Freunde begonnen. Das Thema betrifft die Frauen in Nigeria: Kommt! Bringt eure Last.

Das erste Gebet was wir ALLE sprachen: „Wir haben uns heute versammelt. Jesus, du hast versprochen: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen. Jesus, wir vertrauen darauf, dass du jetzt mitten unter uns bist.“

Im Wechsel erfolgten weitere Vorträge und Geschichten aus Nigeria, z. B., wo viele allein stehende Frauen mit ihren Kindern sehr viele und schlimme Dinge erleben und wie schwerig es ist überhaupt Arbeit zu bekommen um zu überleben. Ein Sprichwort aus Nigeria sagt dazu: „Der Schmerz von einer Person ist der Schmerz von allen in der Gemeinschaft.“

Es gibt in den Kirchengemeinden in Nigeria  viele Witwen, die sich untereinander unterstützen. So wird ihnen gezeigt: Du bist nicht allein. Gemeinsam sind wir stärker. Die Witwen halten am Glauben fest und finden dadurch Trost in Jesus.

Immer wieder wurden zwischen den Vorträgen gemeinsame Lieder gesungen und Gebete gesprochen. Alle unsere Sorgen haben wir Gott vorgetragen. Alle haben wir gemeinsam gebetet, dass

- Jesus unsere Lasten trägt,

- wir stark bleiben und vetrauen, dass es besser wird.

- Wir vertrauen Gott, der uns unser Leben geschenkt hat und uns umsorgt,

- Wir helfen Menschen, wenn wir sehen, wie schwer ihre Last wird. Jesus hilft uns ja auch.

In diesem Sinne handeln wir gerne mit einer Geldspende für die Frauen in Nigeria. Dies ist auch ein Zeichen christlischer Liebe, weil dort in Nigeria viele Projekte unterstützt werden. Insgesamt wurden 700, - € gespendet.

In Nigeria tanzen die Menschen, wenn sie ihre Gaben zum Altar bringen. Es heißt dort: Ich habe Freude am Geben und Geben ist keine Last.

Gemeinsam wurde zum Schluss des GD mit der ganzen Gemeinde das "Unser Vater" gebetet. Und am Ende: „Segne uns, wache über uns und lass uns ein Segen für andere sein. AMEN!

Anschließend erfolgete noch ein fröhliches Beisammensein mit allen zusammen beim gemeinsamen „nigerianischen“ Essen und wie man Currypulver nach „nigerianischer Art“ herstellt.

 

Danke für diesen wundervollen Abend, an dem ALLE letztendlich dazu beigetragen haben.