Senioren-Gottesdienst mit Apostel Uli Falk

Am Montag, dem 29.09.2025 fand zu ungewöhnlicher Zeit (14:00 Uhr) in der neuapostolischen Kirche in Neumünster der jährliche Seniorengottesdienst für den Bezirk Kiel statt.

Als Eingangslied war das Lied Nr. 138 aus dem Gesangbuch ausgewählt worden:

Hier ist Jesus, hier ist Gnade …
2. Strophe: …hier ist Frieden …
3. Strophe: …hier ist Freiheit …

Als Bibelwort legte der Apostel Johannes 14,6 zugrunde:

„Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“

Der Dirigent wählte als Chorlied danach „Vater, ich weiß, dass deine große Gnade noch regiert…“ (CB 220) aus.
Apostel Falk ging darauf ein, dass dieses „Näher zu Dir“ (aus dem Chorlied) ein großes Gotterleben sein kann. Wir können uns darauf einlassen.
Im Alter hat man körperlich immer weniger Kraft. Im Geistigen ist Jesus unsere Kraftquelle.

In einem „Flurgespräch“ mit dem Bezirksapostel hatte er ihm über einen gelesenen Artikel berichtet, dass in Hamburg 50% Singlehaushalte sind. - Wir haben die Familie der Gotteskinder, die füreinander ehrlichen Herzens da ist und das Ziel erreichen will.

Der Apostel sprach außerdem von einem Treibanker, der das Schiff auch bei Sturm in der richtigen Richtung hält. So ein Treibanker ist für uns Jesus Christus. Liebe brauchen wir alle in Form eines Angebotes. Wir wollen wachsen und ihm noch näher kommen.

Nach dem Chorlied: „Du hast so wunderbare Wege …“ (CB 165) ging Bezirksältester Fellensiek zunächst in seiner Copredigt auf einen Teil dieses Chorliedes ein, in dem es heißt: „… Auf dich, o Vater, will ich schaun und hoffnungsvoll nur dir vertraun …“. Alles in Gottes Hand legen und Gemeinschaft pflegen.
Er berichtete von seiner Arbeit – ein Kunde hatte heute Stress gemacht, weil ein Liefertermin nicht eingehalten werden konnte. Der Kunde war sehr wütend.
„Und nun bin ich hier IN EINER ANDEREN WELT.“
Gott nimmt uns nicht aus der Welt – er gibt Nähe, und wer in seinen Fußstapfen wandelt macht nichts falsch.

Als weitere Überleitung diente das Chorlied „Herr, weil mich festhält deine starke Hand, vertrau ich still.“ (CB 178).

Bezirksevangelist Manzl bezeichnete den Gottesdienst als denkwürdig – er war angeregt worden, über das Wesentliche nachzudenken: Vertrauen schenken!
Ein Weg, den man geht, verbindet zwei Punkte (Anfang und Ende, sowie Zeitlichkeit und Ewigkeit). So ist es auch zwischen Gott und den Menschen. Er will, dass wir zu ihm kommen, eben durch Jesus Christus (ich bin der Weg). „Ich freue mich auf das Ende des Gottesdienstes“, sagte er. „Warum? Wir erleben die Sündenvergebung, das Heilige Abendmahl und den dreifachen Segen unseres himmlischen Vaters."

Der Apostel führte zur Sündenvergebung aus: Es heißt ja sinngemäß, dass du den Nächsten lieben sollst wie dich selbst. Jetzt wollen wir das etwas ändern. LIEBE DU DICH SELBST, damit es zu keiner Selbstanklage kommt, die dich belastet. Gott schenkt dir immer wieder Gnade. Befreie dich von der Selbstanklage.“ Der Apostel sprach von einer starken Gemeinde, Er bestärkte die Predigt von Bezirksevangelist Manzl, dass Gott uns nicht anklagt und wir uns nicht selbst anklagen sollen – liebe dich selbst wie deinen Nächsten.

Im Weiteren brachte er noch ein kleines Beispiel: Die Trappenkamper hatten vor längerer Zeit den Hirten Helmut Hinz als Gemeindevorsteher. Der sagte oft zu „seinen“ Geschwistern: „Ihr dürft mit allen euren Sorgen zu eurem Vorsteher kommen. Aber macht dem Vorsteher keine Sorgen.“

Nach der Feier des Heiligen Abendmahls wurden Pr. i.R. Bernd Pfützenreuter und Br. Günther Werner im Auftrage des Bezirksapostels von ihrem Auftrag als Bezirksseniorenbeauftragte entlastet. In seiner Ansprache dankte der Apostel beiden für ihre Arbeit, die nicht immer einfach gewesen ist und verwies auch auf Schwester Felgendreher, die unterstützend tätig war und auch den neuen Bezirksseniorenbeauftragten, Bezirksevangelist Dietmar Manzl, unterstützen wird. Apostel Falk dankte für die Bereitschaft, diese Aufgabe zu übernehmen und wünschte gutes Gelingen.

Nach Schlussgebet und dreifachem Segen Gottes war Zeit für Verabschiedung und Gespräche bei Kaffee und Keks.