Jugendauftaktgottesdienst Apostelbezirk Apostel Falk

„Alles Gute und alle vollkommene Gabe kommt von oben..“, so lautete das Bibelwort für den Auftaktgottesdienst für die Jugend im Apostelbereich Falk am 2. Februar in Neumünster.

Nach Verlesen des Bibelwortes aus Jakobus 1 Vers 17 trug der Jugendchor das Lied „Gott schenkt uns ein neues Herz…Gott schenkt einen neuen Geist…“ vor. Apostel Falk begrüßte die anwesenden Geschwister und alle, die per Technik angeschlossen sind, dabei auch Geschwister in Schweden und in Tokio.
Auf das Lied eingehend erläuterte der Apostel, dass dieses neue Herz ein Geschenk und der Auftrag sei, die Liebe weiterzugeben. Dazu wollen wir unser Jahresmotto „Gutes tun“ aufgreifen. Da fällt uns vieles ein und dazu gehört dann auch, Position zu beziehen gegenüber all den Dingen, Gedanken und Strömungen, die nicht von Gott kommen – und zwar entschieden. Das ist auch eine „Auf-Gabe“!
Greifen wir einmal zwei Dinge heraus, die wir von oben, also von Gott haben: Die 10 Gebote und die Bergpredigt. Die sind immer aktuell, wenn auch im „Lutherdeutsch“ oft nur schwer zu fassen. Der Apostel las uns eine kurze Fassung der Gebote in aktueller Sprache vor. Aktuell in der Sprache aber inhaltlich unverändert.
Jesus hat uns vorgelebt: Das geht! Und für uns ist immer wieder Gnade da. Es gibt immer wieder Versuche, uns davon abzubringen durch vielfache Meinung, „musst mit der Zeit gehen“, "musst nicht so eng sehen", es kann auch Ausgrenzung geben oder man setzt sich zwischen die sinnbildlichen 2 Stühle, Gruppenzwang usw.
Schauen wir einmal auf die Begebenheit mit der Ehebrecherin: Durch das ruhige Verhalten Jesu und den Hinweis „Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein“ erreichte er große Wirksamkeit, wurde verstanden. Der sicher dankbaren Frau gab er den Hinweis „Sündige hinfort nicht mehr“ mit auf den Weg,
Jesus gibt uns mit auf den Weg: Ihr seid das Licht der Welt, das Salz der Erde, aber kein Versprechen, dass es uns immer gut geht.
Aus der Bergpredigt schauen wir auf die Zusage „Selig sind die Friedfertigen (die da Frieden stiften), denn sie werden Gottes Kinder heißen“. Gar nicht so einfach, wenn man dann z.B. gefordert wird, man müsse doch einem der Beteiligten loyal sein „bist doch mein Freund, oder…“ und soll dann seine Partei ergreifen. Das sind Herausforderungen, aber eben das Gute, das wir tun wollen.
Wir wollen handeln aus Glauben und Liebe zu Gott, nicht nur aus Disziplin. Für solch große Aufgaben brauchen wir entsprechende Versorgung von Gott. Eine große Quelle für Gutes, für Kraft und „Dabeibleiben“ ist der Gottesdienst.
Diakonin Lena Felgendreher führte aus: „Gutes tun beginnt bei dir“. Bei einer Demo sah sie ein Banner „Demokratie beginnt bei dir“ und hat diese Gedanken für sich umgesetzt. Evangelium umsetzen beginnt bei mir. Das wollen wir tun - mit Gott, der immer da ist.
Priester Ewald Kern erinnerte daran, dass es ja gerade Zeugnisse für die Schüler gegeben habe. Bei Prüfungen im Vorfeld wurde so manches Mal der "Allmächtige Liebe Vater" ins Boot geholt und wir haben sicher nicht vergessen zu danken. Bei Gutes tun bitten wir auch immer darum, es gut zu tun.
Zur Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl wurde ein Solo „Herr, mach meine Seele wahrhaftig und treu…“ und ein Poetry-Slam vorgetragen.
Mit Gebet und Segen endete der Gottesdienst.

Es folgte noch ein Aufgabenwechsel der Bezirksjugendleiter für den Bezirk Flensburg und mit viel Gespräch und Gemeinschaft und einem Büfett klang das Treffen aus.