Jugendwochenende auf Sylt vom 13. - 15.06.2008

In diesem Jahr war die Jugendherberge Dikjen Deel bei Westerland auf Sylt das Ziel der Jugendfahrt des Bezirkes Kiel.

Die An- und Abreise erfolgte erstmalig mit der Bahn, da Sylt auf dem Landwege nur mit dem Zug zu erreichen ist. Treffpunkt der 65 Jugendlichen und ihrer Betreuer war am Kieler Hauptbahnhof. Die erste Herausforderung galt es zu bestehen, als die reservierten Plätze durch andere Fahrgäste besetzt waren und man sich auf den Rest des Zuges verteilen musste, ohne sich die Stimmung vermiesen zu lassen.

Auf der Nordseeinsel angekommen wurden die Jugendlichen per Bus zur Jugendherberge gebracht und nahmen nach dem gemeinsamen Abendessen die gemieteten Zelte in Beschlag. Die wetterfesten Zelte mit Holzfußböden würden dem Sturm und zeitweiligen Regen schon standhalten.

Nach einer mehr oder weniger durchschnackten und durchfrorenen Nacht stand nach frühem Frühstück der erste Teil der Jugendstunde auf dem Programm. In die vier Arbeitsgruppen

·         Betest du, wenn du betest?
·         Sünde und Schuld
·         Unseren Glauben frei und selbstbewusst bekennen
·         Vorurteile

eingeteilt wurde mit dem Bearbeiten der Themen begonnen.

Davon, dass die Themen tiefgehend bearbeitet wurden, konnten sich der Bezirksälteste Waschk und Bezirksevangelist Budzyn im zweiten Teil der Jugendstunde am Sonntagmorgen überzeugen. Beide waren am Samstagabend nachgekommen.

Am Samstagnachmittag stand ein Besuch der Sylter Welle, einem Freizeitbad, oder Sport und Spiel auf dem Programm.

Die Jugendherberge bot für Fußball, Volleyball, Rugby, usw. reichlich Gelegenheit.

Die unmittelbare Nähe zum Strand hinter den Dünen lud zum Spazierengehen ein, ehe sich die Jugendlichen am Abend wieder zum traditionellen Grillen trafen.

Den Abschluss und geistlichen Höhepunkt der Jugendfahrt bildete der Jugendgottesdienst in der neuapostolischen Kirche in Westerland. Der Bezirksälteste Waschk stellte ihn unter das Thema

„Glaubst du das?“.

Nach einem kurzen Abstecher in die Innenstadt von Westerland ging es auf die Heimreise, die sich im Zug ähnlich chaotisch wie die Anreise darstellte.